Liebe Mitglieder des Sportbootvereins “Darßer Schmuggler“,
mit der heutigen Jahreshauptversammlung starten wir in eine neue Vereinssaison und lassen einen langen Winter hinter uns.
Im Folgendem mein Bericht über das Vereinsjahr 2025.
Verschiedene, recht allgemeine Informationen, wiederholen sich mehr oder weniger alljährlich – wissenswert für neue oder auch als Erinnerung an die Mitglieder, die schon länger in unserem Sportbootverein vertreten sind.
Am 7. März 2025 führten wir unsere JHV durch. Das Protokoll und der Rechenschaftsbericht wurden anschließend zur Einsicht auf unserer Homepage abgelegt.
Unser Verein zählt derzeit 61 Sportfreunde. Wir haben im Jahr 2025 keine Anträge auf Vereinsbeitritt erhalten, dagegen aber 1 Austritt zu verzeichnen.
Mit den verfügbaren Liegeplätzen kommen wir daher aktuell gut hin. Für Gastlieger anderer Vereine haben wir, dank der erfolgten zeitweisen Freimeldung, durchaus mal einen Kurzzeit-Liegeplatz zur Verfügung gehabt. Für eine kurze Info sind wir Euch auch weiterhin immer dankbar, wenn Ihr mal einige Tage mit dem Boot unterwegs seid.
Wir möchten Euch wie gehabt bitten, uns eine saisonübergreifende FREI-Meldung von einem Liegeplatz bis zum 1. April des Jahres mitzuteilen. Bis dahin sollte eigentlich für jeden feststehen, ob er sein Boot im laufenden Jahr zu Wasser bringt oder nicht. Zu beachten gilt nach wie vor: wer an seinen zugewiesenen Steg 1 Jahr kein Boot anlegt und sich dann im Folgejahr dann nicht wieder bis zum 1.April mit seinem Boot für den Liegeplatz bei uns anmeldet, kann seinen bisherigen Platz verlieren, da dieser vom Vorstand dann ggf. an ein neues bzw. anderes Vereinsmitglied vergeben werden kann.
Zu Jahresbeginn ist durch unseren Schatzmeister abzugleichen, ob alle Vereinsbeiträge, Liegegebühren und ggf. Arbeitsstundenausgleich für das vergangene Jahr gezahlt wurden. Wir danken für die all die vielen pünktlichen Überweisungen, jedoch müssen wir auch heute wieder erwähnen, dass fällige Beiträge und Steggebühren lt. unserer Satzung immer bis zum 30. Juni eingegangen sein müssen. Die Arbeitsstundenausgleichbeträge und Stromkosten sind nach Saisonschluss im laufenden Vereinsjahr zu überweisen und nicht erst nach Erinnerung im Folgejahr. Das würde dem Vorstand viel Arbeit ersparen. So ist es für uns leider alljährlich eine sehr zeitaufwändige und sogar manchmal rätselhafte Angelegenheit. Es kommt eben immer wieder vor, dass Zahlungen nicht ohne weiteres zuzuordnen sind, weil etwa die kommentarlos überwiesene Summe nicht stimmt, oder die Zahlung von einem uns fremden Kontoinhaber überwiesen wurde, ohne das Vereinsmitglied zu nennen. Bei Nachzahlungen für das Vorjahr bitte auch immer das Jahr in der Betreffzeile vermerken, oder schreibt bei Daueraufträgen „für das laufende Jahr“. Der Vereinsbeitrag beträgt 100,- € und für einen Liegeplatz sind 50,- € im Jahr fällig. Diese beiden Beträge sind bis 30. Juni zu überweisen. Der Arbeitsstundenausgleich hingegen, ist bitte bis spätestens zum Jahresende zu zahlen, je nachdem ob oder wie viele Arbeitsstunden letztendlich geleistet wurden.
Zahlungen von Beitrag, Liegeplatz und Arbeitsstundenersatzzahlungen werden generell nicht in bar entgegengenommen - Kurtaxe macht eine Ausnahme.
Wir als Verein sind entsprechend der Satzung der Gemeinde verpflichtet, von unseren auswärtigen, also mit Hauptwohnsitz außerhalb von FDZ wohnenden Vereinsmitgliedern, die hier auf ihren Booten übernachten, Kurabgabe von 2,50/Tag je erw. Pers. zu kassieren. Für diejenigen, die länger als etwa 35 Tage im gesamten Jahr bei uns verweilen, rechnet sich eine Jahreskurkarte für jetzt 90,- € pro erw. Pers. Die Anmeldung zur Kurabgabe ist an mich direkt zu richten. Es handelt sich hier um eine Bringschuld, das heißt, dass der Zahlungspflichtige grundsätzlich unaufgefordert an mich herantreten muss. Es sind konkrete Angaben des Zeitraums, ggf. bei fremden Gästen die Wohnanschrift, Namen und Geburtstage an mich zu übermitteln. Von mir werden die Daten in das AVS-Kurabgabe-System eingegeben, um letztendlich die Kurkarten drucken zu können. Die Zahlung erfolgt dann in bar an mich oder eine beauftragte Person gegen Aushändigung der Kurkarten.
Wer Strom für sein Boot benötigt hat, nutzte einen ihm zugewiesenen Zähler. Die Zählerstände sind vom Verbraucher im eigenen Interesse zu Beginn und zum Ende der Saison festzuhalten. Wir erwarten von Euch, zur Deckung der entstandenen Stromkosten, den entsprechenden Betrag ohne unsere Aufforderung oder Rechnungstellung dann bis spätestens zum Jahresende zu überweisen. Es sind 0,50 € pro verbrauchter Kw/h zu zahlen. Damit ist dann auch der uns von E.on berechnete Grundbetrag vom jeweiligen Verbraucher mit einem kleinen Anteil bezahlt.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Elektroanlage im Gebäude, auf dem Gelände und auf den Stegen in Ordnung. Stellt Ihr Probleme fest, bitten wir natürlich um Eure Benachrichtigung.
Entnommenes Wasser können wir nicht auf Verbraucher aufteilen. Wir bitten aber auch hier ggf. bei höherer Entnahme über das Jahr um eine entsprechende Beteiligung per Überweisung. Der Abbuchungsbetrag für Trinkwasser beträgt für unseren Verein ca. 1000,- € im Jahr. Zuzüglich Grubenentleerung 1–2-mal im Jahr für jeweils nun schon fast 300,- €.
Die beiden Wohnschiffe am Westende werden auch über “unsere“ Leitung mit Trinkwasser versorgt. Hier wird aber über Zwischenzähler genau mit den Eigentümern jährlich abgerechnet und an uns erstattet.
Für das von uns genutzten Kirchenland beträgt die Pachthöhe jährlich 1340,- €. Dazu bezahlen wir an die Bundeskasse Kiel jährlich knapp 1170,- € für die von uns genutzte Wasserfläche.
2025 haben wir uns, wie üblich, zu 2 Arbeitseinsätzen getroffen, am 26. April und dann am 22. November. Wie jedes Jahr galt es im Frühjahr unser Gelände und Gebäude für die Saison auf Vordermann zu bringen, also aufzuräumen, Pflege- und Instandhaltungsarbeiten durchzuführen.
Einige abgestorbene Bäume auf unserem Gelände galt es zu fällen und dann auch zu zerlegen.
Im Herbst war dann alles wieder winterfest zu machen, die Regenrinnen zu säubern, den Schuppeninhalt zu sortieren, Geäst zu beseitigen, Bänke und Tische zu stapeln und mit Planen abzudecken.
Die Mäharbeiten auf dem Vereinsgrundstück wurden im Jahr 2025 von Hausmeisterservice Steffen Bläsing durchgeführt, der in gewissen Abständen 8x die gesamte Fläche mähte und im Herbst einmal die Hecke am Westende runtergeschnitten hat. Leider hat er uns zum Jahresende mitgeteilt, dass er zumindest für das Folgejahr aus familiären Gründen die Arbeiten bei uns pausieren muss. Für 2026 haben wir zu fast identischen Konditionen den Hausmeisterdienst Sebastian Rasmus gewinnen können und beauftragt.
An einem Steg mussten tragende Balken ausgetauscht werden. Angedacht war diese Instandhaltungsmaßnamen noch im Jahr 2025 durchzuführen, musste aber auf Grund des widrigen Wetters bis in den Februar 2026 verschoben werden. Hier kam unseren Zimmerleuten dann wie erhofft eine dicke Eisschicht zugute, von welcher aus es sich viel besser arbeiten lässt, wie vom Arbeitsboot. Das sind immer recht material- und zeitaufwändige Arbeiten und werden in der Regel unter Hilfe der Anlieger von unseren vereinsangehörigen Zimmerleuten ausgeführt.
Das Entfernen von loser Farbe und Rost sowie das Streichen der Beleuchtungsmasten wurden 2025 nicht erledigt und stehen noch auf unserer To-do-Liste ebenso sehen wir einen Neuanstrich des Eisenstegs als notwendig an. Es hat sich von denen, die nicht an den Arbeitseinsätzen teilgenommen haben, dann im Saisonverlauf leider auch keiner mehr gemeldet, um ein paar Arbeitsstunden zwischendurch zu leisten. Diese Arbeiten müssen 2026 ausgeführt werden, wenn es warm und trocken ist, damit die Farbe dann auch hält. Das sind also Arbeiten die nicht im Zuge der beiden Arbeitseinsätze ausgeführt werden können. Material und Werkzeug wird hierfür natürlich zur Verfügung gestellt. Die Arbeit muss mit uns abgestimmt werden, möglichst ein paar Tage vorher. Die geleisteten Arbeitsstunden sind grundsätzlich unmittelbar nach Beendigung der Maßnahme an Sportfreund Jens zu übermitteln. Bei den Arbeitseinsätzen wird eine Anwesenheitsliste geführt.
Zum nächsten Arbeitseinsatz am 18.4.26 bitte wieder Geräte wie Harken und Laubsäcke oder auch Schubkarren usw. mitbringen. Über Herbst und Winter ist bei wieder einiges von den Bäumen runtergekommen, was wir dann im Container entsorgen müssen. Maulwürfe haben auch wieder mächtig gewühlt, die Haufen müssen wir beseitigen, damit dort dann ungehindert gemäht werden kann. Die Regenrinnen sind am Gebäude wie immer zu reinigen. Rettungsringe sind zu platzieren und im Geräteschuppen ist Ordnung zu schaffen und ist dann auch bitte beizubehalten. Der Raum ist, immer wieder bemerkt, keine Abstellkammer für private Dinge.
Wie erwähnt, können nach vorheriger Absprache auch Arbeitsstunden außerhalb der beiden Einsatztermine geleistet werden können. Wenn das aber auch nicht machbar sein sollte oder einfach nicht gewollt ist, ist für nicht geleistete Stunden ein entsprechender Betrag auf unser Vereinskonto zu überweisen.
Wir haben zuletzt zur JHV 2025 eine Erhöhung des Arbeitsstundenausgleichbetrages prophezeit um finanzielle Aufwendungen die gestiegenen Kosten für Unterhalt-, Pflege- und Instandhaltungsmaßnahmen leisten zu können. Zur Höhe der bisherigen Ausgleichzahlung sei bemerkt, dass diese vor über 10 Jahren festgelegte Ausgleichszahlung von 20,- € je nichtgeleistete Stunde ursprünglich ausreichen sollten, um ggf. eine Firma für die fälligen Arbeiten beauftragen zu können.
Am 30. August haben wir unser Vereinsfest durchgeführt. Es ist leider unmöglich einen Termin zu finden der allen passt. Schade, dass einige daher nicht dabei sein konnten.
Die sehr gute Beteiligung sorgte dafür, dass das schmackhafte Buffetessen von der Borner Boddenstuv doch recht schnell zur Neige ging. Da aber dankenswerterweise wieder viele von verschiedensten Leckereien mitbrachten, musste letztendlich wohl keiner hungrig das Fest verlassen. Wir werden es künftig so handhaben, dass wir Euch in der Einladung bitten werden, Eure Teilnahme kurz zu bestätigen und uns die Personenzahl durchzugeben, damit wir entsprechend besser planen können.
Auch aus recht aktuellem Anlass bitten wir Euch Diebstahl möglichst vorzubeugen und aufmerksam zu sein. Vielleicht wäre für die bei Dieben so beliebten Außenbordmotoren auch ein angebrachter GPS-Tracker eine Möglichkeit, das teure Stück zu sichern und hoffentlich wieder zurückzubekommen. Lasst keine Wertsachen an Bord zurück, wenn Ihr nicht auf dem Gelände seid. Eine Videoüberwachung des ganzen Geländes ist technisch, finanziell und auch rechtlich nicht so ohne weiteres umsetzbar. Zumindest hängen aber Schilder, die auf Videoüberwachung hinweisen.
In den letzten Jahren wurden von der DLRG und von der Feuerwehr Übungen und Prüfungen zur Nutzung von Booten und Rettungsmitteln bei uns absolviert, was wir weiterhin immer sehr gerne unterstützen und an diesem Ort die Möglichkeit zur Ausführung bieten. Vielleicht lässt sich auch der eine oder andere bei derartigen Gelegenheiten zu diesem schönen Hobby anregen aber hoffentlich nicht abschrecken, wenn er bei den Übungen ins Wasser fällt.
An dieser Stelle nun noch alljährliche Hinweise:
Dieser Bericht und das Protokoll der Versammlung werden auf unserer Vereinsseite demnächst nachzulesen sein, besonders für diejenigen Sportfreunde, die heute nicht anwesend sein konnten.
Ich wünsche eine wunderbare Bootssaison 2026, genießt hoffentlich viele erholsame sonnige Stunden... und behaltet natürlich immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.
Dirk Roloff
auf den Punkt und seien Sie spannend.
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